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0360 Säbel für ung. Inf. Typ II:

189
Säbel für ung. Inf. Typ II
Für ungarische Grenz - Infanterie
Muster: 1811/27

Die AV vom 17. Mai 1811 gab dem Offizier der ungarischen Infanterie die Wahl zwischen zwei Modellen frei, beide mit gleichen, 77 - 84 cm langen, gekrümmten, aber sonst nach Geschmack und Lust des Trägers gebildete Klingen und vergoldeten Messinggefäßen. Bei der Säbelgattung Nr. I war dieses als auch das Beschläge der terzenledernen Scheide einfach, aus Parierstange und Bügel bestehend und nur durch Risslinien verziert. Beim Säbel Gattung Nr. II waren die gerundeten Bestandteile reich mit gestrahlten Wellenlinien, Rosetten und Fächerknöpfen verziert. Es bildete sich nach und nach das Verhältnis, dass ersterer Säbel für Offiziere der Grenadiere und Jäger, letzteren jene der ungarischen Grenz-Infanterie benützten.
Die AV vom 13. Juni 1827 Präs. 438 machte diesen Usus zur Norm. In der Circulare vom 17. Mai 1811 ist allerdings von dieser Regelung nichts zu lesen. Ebensowenig in der AV vom 13. Juni 1827.