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1908 Sattelpallasch für ung. Husaren:
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Sattelpallasch für ung. Husaren
um 1680
 
Das typisch ungarische Gefäß ist einfach gehalten und besteht aus der langen, sich nach außen verbreiternden Parierstange mit kurzen Griff- und Klingenstegen und der tropfenförmigen Griffkappe. Das mit Spagat umwundene Griffholz ist mit schwarzem Leder bezogen und durch die Griffmitte führt eine eiserne Griffniete.

Die zweischneidige Klinge weist im ersten Drittel drei schmale Hohlschliffe auf wobei sich der mittlere bis zur Klingenspitze fortführt. An der Klingeninnenseite sind Reste einer floralen Klingengravur zu erkennen.

Die im Stil der damaligen Zeit nachgefertigte Rahmenscheide besteht aus einem, mit braunem Leder überzogenen Holzkern welche mit verschiedensten Metallstreifen armiert erscheint. Die vordere und hintere Schmalseite wird von einer mit geschwungenen Rändern gearbeiteten Schiene gedeckt wobei die Rückwertige nur bis zur Hälfte der Scheide reicht. Fünf schmale Scheidenbänder halten diese Schienen und eine in der Breitenmitte der Scheide angebrachte schlangenförmig gehaltene Mittelschiene. Diese Mittelschiene ist an der Rückseite gerade ausgeführt. Die beiden breiteren Trageringmanschetten sind jeweils mit zwei waagrecht liegenden Herzen und drei runden Durchbrechungen verziert. An jeder der beiden Manschetten sind zwei beweglich angebrachte Trageringe vorhanden.