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2052 Säbel für Mannschaft der k.k. Husaren und Ulanen:
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Säbel für Mannschaft der k.k. Husaren und Ulanen
M 1803
 
An diesem Säbelmuster wurden seit seiner Einführung 1768 nur unwesentliche Veränderungen vorgenommen. War der Schlitz zur Befestigung des Handriemens bei seiner Einführung auf der Parierstange vor dem Griffstück, so wanderte diese Befestigung beim Muster 1798 an den Bügel oben wo eine kleine bewegliche Schlinge angebracht wurde. Dies dürfte sich keinesfalls bewährt haben, denn beim Muster 1803 wanderte die Befestigung in Form eines Schlitzes wieder nach unten und zwar auf die Parierstange hinter dem Griffstück. Ab diesem Muster sind auch die langen Griff- und Klingenstege entfallen, es gab aber noch keinen Griffring. Die Griffkappe wurde lediglich durch die Angelniete und eine Niete durch Grifflappen und Klingenangel befestigt.

Das einfache Gefäß besteht aus der geraden Parierstange welche vorne im rechten Winkel in den Faustbügel übergeht, der sich oben mit einer Nase unter der Griffkappe arretiert. Die eiserne Griffkappe weist zwei Grifflappen auf durch welche eine Niete durch Griff und Angel die Kappe festhält. Das hölzerne Griffstück ist wie üblich mit Spagat umwunden und mit dünnem Leder überzogen.

Die breite Klinge mit doppelseitigem Hohlschliff zeigt auf beiden Seiten den kaiserlichen, doppelköpfigen Adler und am Klingenrücken sind undefinierbare Zeichen eingeschlagen.

Die Ganzmetallscheide hat sich seit 1775 nicht verändert. Sie ist mit einem großen aufgesteckten Mundstück welches bis zum ersten Trageband reicht ausgestattet, das an der hinteren Schmalseite mit einer Schraube befestigt ist. Durch dieses große Mundstück ist es möglich die Scheide innen mit Holz auszukleiden, sodass der Säbel einen festen Halt hat. Zum Tragen an der Hängekuppel sind zwei Trageringbänder mit beweglichen Trageringen angebracht.

Eingeführt wurde dieser Säbel am 16. Juni 1803