Menüauswahl
Datenschutz
Datenschutzerklärung laut DSGVO
Anmelden:
Name:


Passwort:







Bild 4

Bild 2

Bild 3

Bild 4

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8

Bild 9

Bild 10

2447 Säbel für Offiziere der freiwilligen k.k. Ulanen und Husaren:
333
Säbel für Offiziere der freiwilligen k.k. Ulanen und Husaren
M 1861

Das Säbelgefäß entspricht dem geometrisch durchbrochenen Gefäß des Kavalleriemannschaftssäbels Muster 1861 nur dass alle Teile aus Messing gefertigt sind. Der Griff ist jedoch, als Kennzeichen eines Offizierssäbels, mit Fischhaut bezogen und in den Rillen mit zwei glatten und einem gedrillten Messingdraht umwunden.

Die relativ breite Klinge ist mit einseitigem Hohlschliff versehen und trägt an der Innenseite die unbekannte Stempelung „AUD R 383“. Ein dicker roter Stoßfilz bildet den Abschluss der Klinge zum Gefäß.

Das Besondere dieses Säbels ist die Scheide und ihre Montierung. Dieser Säbel wird nämlich in der Art der russischen Schaschkas mit der Klingenkrümmung nach oben getragen. Die Scheide selbst dürfte aus Holz gefertigt sein und ist mit aufgesteckten messingenen Mundstück und Ortblech ausgestattet. Die Scheide ist mit schwarzem Leder bezogen, welches Mund- und Ortblech überdeckt. An den beiden Schmalseiten des Mundstückes sitzen zwei kleine Messingschräubchen, welche das einsehbare Mundstück halten. Die beiden ovalen Scheidenringe mit den beweglichen Trageringen sind verschiebbar auf das Scheidenleder aufgeschoben und die Bewegungsfreiheit dieser Ringe ist durch Rundkopfmessingschrauben auf jeweils fünf Zentimeter beschränkt. Der obere Tragering ist an der Breitseite und der untere an der Schmalseite des ovalen Scheidenringes angebracht. Es gibt einige Bilder von freiwilligen Husaren, auf welchen diese Trageart des Säbels erkennbar ist.