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2385 Säbel für Offizier der k.k. Husaren:
183
Säbel für Offiziere der k.k. Husaren
Muster 1803
Der in seiner äußeren Erscheinung schlicht wirkende Säbel besteht aus der im ersten Drittel gebläuten Klinge mit vergoldeten Gravierungen und dem einfachen Gefäß. Dieses setzt sich aus der geraden Parierstange und dem im rechten Winkel abgehenden Bügel, der Griffkappe samt Griffring und dem hölzernen, mit schwarzem Leder überzogenem Griffstück zusammen. Am hinteren Ende der Parierstange sind sehr schlampig und unsymmetrisch (scheinbar nachträglich) zwei Schlitze für das Portepee angebracht worden um einer späteren Adjustierungsänderung zu entsprechen. Die eiserne Scheide ist ebenfalls sehr einfach gehalten und wird unten von einem Schleifeisen abgeschlossen. Typisch für die Zeit um 1803 sind die ohne Scheidenringbänder, mit an die Scheide stumpf angelöteten Ösen befestigten beweglichen Trageringe. Der Ganze Säbel samt Scheide ist, wie es damals für Offiziere üblich war feinst poliert. Anton Dolleczek schreibt in seiner Monographie auf Seite 14 darüber folgenden Satz: . . . der Säbel für Unteroffiziere bei geringen Construktions-Änderungen sich nur dadurch von dem abgeschmirgelten Säbel für Gemeine unterschied dass ersterer fein poliert war. Solche geringen Constructions-Änderungen kommen . . . an dem Säbelmuster vom 16. Juni 1803 vor, wo dieser Unterschied nur in dem Vorhanden sein eines Griffringes beim Unteroffizierssäbel besteht. Diese Politur ist, bis auf einige kleine Flugrostansätze noch vollständig erhalten. Der Zustand kann also mit gutem Gewissen als sehr gut bezeichnet werden. Auch der rote Stoßfilz, der vor dem Einstoßen der Angel in das Gefäß zwischen Klingenansatz und Parierstange aufgeschoben wurde, ist noch original erhalten.