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0922 Degen für Offiziere der k.k. Infanterie:
346
Degen für Offiziere der k.k. Infanterie
um 1760

Das Gefäß ist nach dem Muster 1798 ausgeführt. Ein muschelförmiges, vorne gespaltenes Stichblatt bildet als Handschutz den untersten Teil des Gefäßes. Danach die Parierstange, die jeweils in einem verdickten Wulst endet. Von dieser geht in einem Bogen der floral verzierte Bügel weg, der sich oben in einem Loch der Griffknaufes arretiert. Über dem Knauf ist, über einem kleinen Ansatz die Klingenangel vernietet. Das Griffstück ist im Ganzen aus Messing gegossen und einem, mit gedrilltem und glatten Draht umwundenen Holzgriff nachempfunden.

Die in der Mitte abgeflachte zweischneidige Klinge zeigt an der Wurzel beidseitig eine eingravierte, vergoldete Bügelkrone und darüber an der Außenseite den Allerhöchsten Namenszug „J II“ für Josephus secundus und an der Innenseite das Monogramm „MT“ für Maria Theresia. Beide Inschriften sind vergoldet und von der gleichen Bügelkrone wie an der Klingenwurzel überhöht. Die Reste eines roten Stoßfilzes sind an der Klingenwurzel noch vorhanden. Im Heeresgeschichtlichen Museum finden sich zwei Degen mit gleicher Klinge. Der eine im Marinesaal unter der Bezeichnung „Degen für einen Malteserritter um 1768“ und der zweite war in der alten Ausstellungsordnung im Maria-Theresiensaal zu finden. Er hat das gleiche Gefäß wie der vorliegende Degen, jedoch ist der Bügel oben am Griffknauf mittels eines kleinen Schräubchens befestigt.

Die braune Lederscheide endet oben mit einem Mundblech samt Tragehacken und unten mit einem Ortblech ohne Schleifeisen.