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0405 Säbel für Offiziere der k.k. Infanterie:
342
Säbel für Offiziere der k.k. Infanterie
Muster 1837

Der Säbel entspricht dem, in der Adjustierungsvorschrift 1837 in Tab. 4 abgebildeten Muster. Die hintan nach abwärts gebogene und in einer Rolle endende Parierstange weist zwei Klingenlappen mit Mittelgrad auf. Im rechten Winkel strebt der facettierte Bügel, der sich oben vasenförmig erweitert der Griffkappe zu unter welcher er sich mit einer kleinen Nase festhält. Damit das Portepee vom Bügel nicht auf die Parierstange herunterrutscht springt der Bügel auf der Parierstange 2-3 mm zurück, sodass eine kleine Nase entsteht. Das hölzerne Griffstück ist mit Fischhaut bezogen und in den Rillen mit doppeltem, gedrillten Messingdraht umwunden. Die Griffkappe ist ebenfalls leicht facettiert und die Angelniete wird durch eine Nietkopfschrauben abgedeckt. Unten wird die Griffkappe von einem gerillten Griffring gehalten.
Die aus feinstem polierten Damast gefertigte Stabrückenklinge ist im ersten Drittel feuervergoldet und floral und mit Kriegsdekor verziert. An der Klingenwurzel ist, an der Außenseite der Hersteller „J. H. Haußmann k.k. Hof-“und an der Innenseite „-schwertfeger in Wien“ zu lesen. Auch der Stabrücken ist floral verziert. Die Klinge läuft in einer Pandurenspitze mit etwa 30 cm langen Rückenschneide aus. Der originale rote Stoßfilz ist noch erhalten geblieben.
Die der Klinge angepasste Scheide aus poliertem Stahlblech ist mit zwei, von Buckelringen gehaltenen Trageringen ausgestattet. Ein Mundblech verhindert das herausfallen der eingeschobenen Holzspäne, die den Säbel in der Scheide festhalten. Am unteren Ende ist ein schön geformtes Schleifeisen angebracht.
Der Säbel stammt aus der Sammlung Rudolf Pahr und wurde im September 2011 bei Fischer in Luzern unter der Los-Nr. 580 versteigert.